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Wer wollte leben in einer Welt ohne Farben?

Wer wollte leben in einer Welt ohne Farben?

Zugegebenermaßen: nur ein Aspekt der beeindruckenden Ausstellung im Museum Kunstpalast, denn Schwarz und Weiss und alle Graustufen dazwischen sind eine unendliche Menge Alternativen, ein kaum zu bewältigendes Spektrum im Leben.

Wie schön sie ist, die Schwarz-Weiss-Version des berühmten Frauenaktes „Die große Liegende“ von Ingres!

Wie beeindruckend die augentäuschenden Vorläufer der Trompe-l’Oeil Malerei!

Wie tot wirkt Hans op de Beecks begehbare Rauminstallation „The Collector’s House“, in der das ganze Leben samt aller Bewohner grau wurde.

Die einzige wirkliche "Farbe" der Ausstellung in Olafur Eliassons kraftvollem „Room for one Color“ läßt sogar den Besucher grau werden, ein seltsamer, grell verstörender Moment, den erst das Sonnenlicht, das Grün der Bäume und das Blau des Wassers im funkelnden Brunnen des Innenhofes des Museum Kunstpalast wieder aufhellt.

Black&White _ Von Dürer bis Eliasson, Museum Kunstpalast Düsseldorf.

 

 

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Stephanie Jancke Kulturkommunikation

 jancke.verlag(@)icloud.com

 

 

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